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EIN GROßER SCHRITT ZU MEHR KRANKHEITSEINSICHTKöln


 

Warum Selbsthilfe in Gruppen, Betroffenen so viel Mut macht

 


Ich spreche über meine Erkrankung, als sei das etwas Normales

Ich empfinde: Anerkennung

&

Respekt

Kann Gleichgesinnte treffen

Menschen, die meine Ängste, Gefühle und Sorgen teilen

Mehr Mut zum Anderssein entwickeln

Mich in einer Gemeinschaft aufgehoben fühlen

Verständnis dafür entwickeln: Richtig zu sein, wie ich bin

Gemeinsam ein Laster teilen

Offen über eine psychische Benachteiligung sprechen

Die eigene tragische Lebensgeschichte mit Anderen austauschen

Mich aus den Blickwinkeln von anderen Betroffenen betrachten

Mich besser verstehen lernen

Menschen kennenlernen, die keine Berührungsängste bei manischen Verstimmungen empfinden

Psychoseerfahrungen austauschen, die sonst Niemand versteht

Nebenwirkungen von verschiedener Medikation vergleichen


 

WORUM GEHT ES IN DER SELBSTHILFEGRUPPE:

In der Selbsthilfegruppe mit anderen Bipolar Betroffenen sprechen wir darüber, in welcher Stimmung wir uns gerade befinden und welche Situationen uns beschäftigen. Es ist ein Austausch mit anderen Betroffenen im Umgang mit uns Selbst.

Wie gehe ich mit Lebensumständen um, wenn ich manisch, depressiv oder hypomanisch bin.

Etwas seltener geht es darum, wie sich die goldene Mitte anfühlt. Dieser Zustand kommt mir als Bipolar Betroffener die meiste Zeit abhanden.


 

NEUKONTAKT BEI INTERESSE BIPOLAR BETROFFENER:

Neue Betroffene sollten sich telefonisch oder per E-Mail melden, damit wir ein Telefongespräch vereinbaren können. Damit sich beide Seiten ein  Bild voneinander machen können und vorab ein gewisses Vertrauen aufgebaut werden kann. Die Teilnahme ist nur möglich nach telefonischem Kennenlerngespräch. (Bei Interesse siehe oben: unter Kontakt) Eine Anmeldung zur Teilnahme ist danach verbindlich. Zu- und Absagen in jeder Woche sind gewünscht, damit wir uns aufeinander verlassen können.


 

WIE WIR FÜR VERTRAUEN SORGEN MÖCHTEN:

Es ist wichtig sich für die Selbsthilfe aus freien Stücken entschieden zu haben. Für die Teilnahme an der Selbsthilfegruppe ist eine Diagnose vom Facharzt erforderlich. Krankheitseinsicht ist Grundvoraussetzung für die Teilnahme in unserer Selbsthilfegruppe. Wir möchten in unserem sehr vertrauten Kreis auf gleichem Level miteinander kommunizieren können. Deswegen ist auch die Einnahme der verordneten Medikation dringend erforderlich und die Behandlung der chronischen Erkrankung durch einen Psychiater unumgänglich.

 


 

WICHTIGE BEDINGUNGEN FÜR EINE REIBUNGSLOSE GESPRÄCHSRUNDE:

In unserer Runde ist eine klare Struktur besonders wichtig.

Wir beginnen mit einem Blitzlicht. Im Blitzlicht schildert jeder Einzelne reihum, wie er sich aktuell fühlt und was ihn beschäftigt. Danach sprechen wir im Hauptteil über ein Kernthema, das alle betrifft und sich aus dem Blitzlicht erschließt. Zum Schluss wird im Abschlussblitzlicht nochmal resümiert, wie wir uns nach der Gesprächsrunde fühlen.

Wortmeldungen werden per Handzeichen vom Moderator koordiniert, damit jeder Bipolar Betroffene in der Runde aussprechen kann. Niemand wird unterbrochen. Es kann jedoch vorkommen dass das Wort weitergegeben wird, wenn die Gedankengänge abschweifen.

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